Feierstunde der Posaunenchöre Beuren und Frickenhausen anlässlich des 250. Todestages von Georg Friedrich Händel am 10./11. Oktober 2009

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Irene Immendörfer

Einen Höhepunkt ganz besonderer Art konnten die Posaunenchöre Beuren und
Frickenhausen, unter der Leitung von Ulrich Immendörfer, am Wochenende
des 10. und 11. Oktobers erleben. Nach vielen Wochen intensiven, gemeinsamen Einübens unterschiedlichster Werke des großen Komponisten
Georg Friedrich Händel, konnten die Bläserinnen und Bläser ihrem Publikum ein abwechslungsreiches Programm bieten. Zu hören waren Werke aus der Wassermusik, aus dem Dettinger Te Deum, aus dem Oratorium Judas Makkabäus und aus dem Oratorium Der Messias.
Doch nicht nur die musikalischen Darbietungen machten die beiden Konzerte am Samstagabend in der Beurener Nikolauskirche und am Sonntagabend in der Frickenhäuser Kirche, zu einem besonderen Erlebnis.
Die interessanten Texte über das Leben Händels mit seinen Höhen und Tiefen, gelesen von Irene Immendörfer, gaben dem Zuhörer einen tiefen Einblick in das vielschichtige Leben dieses genialen Menschen. Händels Herz schlug für die Oper und so führte ihn sein Weg schließlich im Alter von 18 Jahren nach Hamburg, wo er eine Anstellung als Geiger und Cembalist an der Oper bekam. Nach einer kurzen Zeit des Wirkens in Italien und einer anschließenden Anstellung als Kapellmeister am kurfürstlichen Hof in Hannover, siedelte er nach England über. Dort erlebte er eine Zeit intensiven Wirkens. Er wurde zum größten Opernkomponisten seiner Zeit.
Für uns ist aber der Höhepunkt seines Schaffens das Oratorium "Der Messias". Die Uraufführung fand 1742 im irischen Dublin statt. Obwohl er 1751 erblindete, wurde der Messias am 6. April 1759 noch einmal unter seiner Leitung aufgeführt. Am 14. April 1759 starb Händel und wurde nach seinem Wunsch in der Westminster Abbey bestattet.
Kaum einer der anwesenden Zuhörer, und auch der Mitwirkenden, wird wohl diesen exzellenten Eindruck der musikalischen und biografischen Darstellung von Händels Leben und Wirken je wieder vergessen.